Another day goes by

Gestern gabs nix zu schreiben und heute siehts auch nicht so anders aus. Mein Hals ist aus mir unbekannten Gründen vollkommen kaputt. Einfach so – seit dem Aufstehn schon den ganzen Tag. Außer der neugewonnenen Bewegungseinschränkung gibts aber wirklich nix erwähnenswertes.

Deswegen gibts bei mir ein kleines Medienblog heute.

Musik:

Gnarls Barkley – The Odd Couple

Läuft immernoch jeden Tag und wird das wohl auch weiterhin, bis es was neues von den Jungs gibt. Viel dazu schreiben brauch man im Prinzip nicht. Gewohnt eigensinnige Texte, mit denen sich immernoch so gut wie jeder reflektierte Mensch identifizieren kann. Gewohnt eigensinnige Musik, die es schafft eingängige Unterhaltungsmusik und tiefsinnige “Kunst” (bitte keine Diskussion über das Wort… die habe ich jeden Tag) miteinander zu Verbinden. Jedenfalls zu empfehlen, egal ob in der Straßenbahn oder im Hintergrund daheim.

Have Heart – Songs To Scream At The Sun

Da hardcore bei mir in den letzten Wochen eine vergleichsweise untergeordnete Rolle gespielt hat höre ich wohl bei weitem nicht so viele aktuelle Sachen an, wie ich es “normalerweise” tue. Bei Have Heart kann ich mir allerdings ziemlich sicher sein, dass mir das Ding gefällt und so ist es auch. An sich ist es der von Have Heart gewohnte Boston new school Kram. Abwechslerungsreichere Texte als manch anderer auf dem Gebiet, weniger breakdownorientiert und ziemlich verzweifelt. Textlich ist das Album etwas weniger Konzeptorientiert als das letzte und musikalisch gibt es nicht viel Veränderung. Zwei, drei tracks sind ein bisschen ruhiger und die Gitarren wirken durchgehend etwas komprimierter. Alles in allem Have Heart wie man es gewohnt ist mit etwas ausgearbeiteterem Stil und positiven highlights, die Stellenweise an Count The Hours oder American Nightmare erinnern.

Sido – Ich und meine Maske

Meine Begeisterung für das Album hat seit release zugegebenermassen etwas nachgelassen. Immernoch gilt, dass es sowohl das “reifste” Sido Album bisher als auch einer der ehrlicheren releases in der Welt der deutschen Massenmusik darstellt. Immernoch gilt, dass mit “Herz”, “Danke”, “Augen Auf” und “Halt Dein Maul” mehr denn je bewiesen wird, dass Sido sich drauf versteht, in wenigen Sätzen Geschichten in zu erzählen, die bei anderen in doppelt so viel Zeit nicht rüberkommen. Trotzdem wird außer eben genanntem nicht mehr so viel von dem Album gehört.

Blacklisted – Heavier Than Heaven, Lonelier Than God

Toprelease. Georges Texte, die gewohnte Gitarre und die schönste snare der Welt. Momentan mein Album Nummer eins. Nuff said.

Filme:

All The Boys Love Mandy Lane

Ein paar highschool Kinder fahren auf ne Farm und sterben. In der ersten Szene (?!) sieht man eine poolparty, bei der Mandy Lanes bester Freund einen sportlichen Aufschneider davon überzeugt von seinem Dach in den pool zu springen um Mandy, die allseits beliebte Halbgöttin, zu beeindrucken. Also auf gehts – noch nen Schluck aus der Flasche und hopp. Dumm nur, dass der Typ mit dem Hinterkopf auf ne Kante kommt und sofort tot ist. Blende, ein halbes Jahr später: Mandy beim laufen, ihr bester Freund versucht Schritt zu halten, schafft es nicht. Eine Stimme erzählt, wie perfekt Mandy ist und dass alle auf sie stehn. Jedenfalls ein netter Film mit guten Bildern und relativ wenig übertriebenem Klischee. Die Szenen sind m.E. eher harmlos und das ganze setzt eher auf nette Unterhaltung und die Geschichte sowie die Gedanken der Zuschauer als auf splatter. Kann man anschauen.

Eigentlich wollte ich noch einige Filme und Alben mehr reinhaun aber meine mom will grad das Modem haben also mach ich ma nen Punkt. Punkt.

Küsschen und so, gell?

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