...and in this way they wish away each day
Sonntag. Es ist 20 vor 6 und stockdunkel. Aus der Anlage erzählt Steven Wilsons Stimme von der schlimmen Jugend. Recht mag er haben, so schrecklich finde ich sie nicht. Es ist einer dieser Tage, an denen man garnichts macht. Nichtmal essen. Du wachst auf, drehst dich um… und schläfst eben doch nicht weiter. Ein bisschen Browsergame hier, ein bisschen Musik da… Trotzdem bleibt die Zeit stehn.
Ich spreche nicht von Langeweile. Ich spreche von diesem desinteressierten Zustand, in dem es dir egal ist, ob du nichts tust. Weil du garkeine Lust hast, dir Gedanken drüber zu machen, was du denn so tun könntest. Oder eben ob du denn zu wenig tust. Du hast überhaupt keine Lust zu denken. Aber besser als was anderes. Keine Lust auf was anderes.
Stoned in the mall the kids play And in this way they wish away each day
Immernoch das selbe Lied. Oder wieder. Egal. Versteht ihr eigtl. ein Wort von dem was ich hier schreibe? Nein? Okay.
Wo war ich hängen geblieben? Richtig. Denken, keine Lust. Siebzehn Uhr und einundfünfzig Minuten. Keine Ahnung, wann ich das Letzte mal auf die Uhr geschaut habe. Wahrscheinlich vor 3 Minuten. Vielleicht auch vor 30, wer weiß… Nun läuft Diecast – The Coldest Rain. Und es läuft. Immernoch. So, jetzt klar? Nix zu sagen heute. Na? Guuuut, jetzt habt ihrs verstanden. Geht Pastewka gucken. Oder Hilfe Hochzeit. Oder Freewar zocken. Aber lasst mich hier in Ruhe tippen.
… Nächstes Lied. “hey there delilah whats it like in new york city…” Ja, don’t you worry ’bout the distance. Ist eh alles voll weit weg, betrifft uns nicht. Ich schau jetzt noch ein paar Folgen Hilfe Hochzeit. Oder ich lass es. Mal sehn.